Ankunft in Tokio
Nach einem langen Flug landeten wir erschöpft, aber aufgeregt am Flughafen Narita. Der erste Eindruck von Japan: alles ist sauber, geordnet und irgendwie anders als erwartet. Die U-Bahn bringt uns ins Herz der Stadt – 14 Millionen Menschen, und trotzdem kein Chaos.
Unser Hotel liegt in Shinjuku, direkt neben dem berühmten Kabukicho-Viertel. Wir legen die Koffer ab und laufen einfach los. Die neonbeleuchteten Gassen, die Menschenmassen, die Gerüche von Yakitori-Ständen – wir sind sofort verliebt.
Fuji – Die Nacht, die wir nie vergessen
Drei Tage später stehen wir um 23 Uhr am Fuji Station 5, Stirnlampen auf dem Kopf. Die Idee: nachts aufsteigen, Sonnenaufgang am Gipfel erleben. Die Realität: eisige Temperaturen, Schnee und eine lange, steile Spur voller ebenso verrückter Touristen wie wir.
Der Aufstieg dauert etwa fünf Stunden. Irgendwann über den Wolken, mit Blick auf ein Meer aus Lichtern unten und einem Sternenhimmel oben, vergessen wir die Erschöpfung. Der Sonnenaufgang um 4:47 Uhr ist unbeschreiblich.
Kyoto zur Kirschblütenzeit
Wir hatten Glück: wir erwischten die letzte Woche der Kirschblüte in Kyoto. Der Maruyama-Park ist in ein rosarotes Meer verwandelt. Der Philosophenweg, gesäumt von hunderten Kirschbäumen, ist trotz der Menschenmassen magisch.
Der Fushimi-Inari-Schrein mit seinen tausenden orangeroten Torii-Toren ist beeindruckend – aber wir empfehlen, früh morgens zu gehen. Um 7 Uhr haben wir die oberen Wege fast für uns alleine.
Osaka – Die Essenshauptstadt
Unsere letzte Station: Osaka. Hier dreht sich alles ums Essen. Takoyaki (Tintenfischbällchen), Okonomiyaki (Japanisches Pfannengericht) und die beste Ramen-Suppe unserer Reise. Das Dotonbori-Viertel nachts ist ein Fest für die Augen.
Japan hat uns auf eine Art berührt, die schwer in Worte zu fassen ist. Ein Land voller Gegensätze, voller Herzlichkeit und voller unvergesslicher Eindrücke. Wir kommen wieder.